Kooperative Planung

Das Design der kooperativen Planung

Am 01. März 2012 begann die kooperative Planungsphase im Ratssaal der Stadt Göttingen. Neben den jeweils 15 Vertretern der jeweiligen Stadtteilforen der zweiten Phase waren auch Vertreter der Stadt aus Politik und Verwaltung eingeladen. Die kooperative Planungsphase wurde durch das ISS moderiert.

In der kooperativen Planungsphase sollten die aus allen Stadtteilforen erstellten Oberthemen bzw. Visionen so zusammengeführt werden, dass zunächst langfristige Ziele für die zukünftige Sportentwicklung festgelegt werden. Das ISS, hat nach der Auswertung der Ergebnisse der Stadtteilforen zunächst Ziel-Vorschläge gemacht, die aus den Themen der Stadtteilforen ersichtlich wurden. Ziel der Arbeitsgruppen war es nun, im ersten Teil der Phase sog. Meilensteine zur Erreichung der langfristigen Ziele zu definieren. Die Meilensteine stellten dabei kurz- und mittelfristige Ziele dar, die nötig sind um die langfristigen Ziele zu erreichen. Dabei konnten die Vorschläge für die langfristigen Ziele durch die Arbeitsgruppen entweder beibehalten, verworfen, umbenannt oder erweitert werden.

Folgendermaßen wurde vorgegangen:

  • Die Vertreter aus den Stadtteilforen II und die anwesenden Vertreter aus der Politik und der Verwaltung der Stadt Göttingen wurden nach der Vorstellung der Ergebnisse aus der Bürger- und Vereinsbefragung sowie aus den Stadtteilforen in heterogene Arbeitsgruppen eingeteilt. Dabei wurde darauf geachtet, dass möglichst aus jedem Stadtteil mindestens ein Mitglied jeder Interessensgruppe vertreten war. Die Angehörigen der Politik und der Verwaltung wurden passend zu ihrem Fachgebiet einer Arbeitsgruppe zugeordnet.
  • Folgende Arbeitsgruppen wurden gebildet: Angebots- & Organisationsentwicklung, Bewegungsräume, Sportförderung & Öffentlichkeitsarbeit und Sportstätten & -management
  • Auf dem Metaplan der Arbeitsgruppen waren die thematisch ähnlich Karten mit den Visionen aller Stadtteile entsprechend der Oberthemen unter den jeweiligen langfristigen Zielen angebracht.
  • Die Visionen wurden, analog zu den Stadtteilforen II, reduziert, so dass zunächst grobe Formulierungen entstanden, aus denen an den weiteren Terminen im April und Mai klare Ziele definiert werden können.

Im zweiten Teil ging es darum, aus den Meilensteinen einen klaren Maßnahmenkatalog inkl. möglicher Finanzierungskonzepte etc. zu entwerfen. Folgendermaßen wurde bei den weiteren Terminen der kooperativen Planungsphase vorgegangen:

  • Beim 2. Termin der kooperativen Planungsgruppe (16.04.2012) trafen sich zunächst alle Beteiligten im großen Plenum. Durch das ISS wurden alle Meilensteine vorgestellt, die während der ersten kooperativen Planungssitzung und ggf. in einem weiteren zusätzlichen Zwischen-Termin einzelner Themenarbeitsgruppen erarbeitet worden waren. So konnten aus den anderen Themenarbeitsgruppen Hinweise zu fehlenden Punkten gegeben werden bzw. Querverbindungen zwischen den Themengruppen abgeglichen werden.
  • Die Darstellung der Ziele wurde in der Zwischenzeit durch das ISS in eine handhabbare Form übertragen:
  • Im nächsten Schritt arbeiteten die Themenarbeitsgruppen wieder in Klausur weiter. Ziel war es, die erarbeiteten Ziele durch Realisierungsschritte, Umsetzungszeitraum, Verantwortlichkeiten, geschätzten finanziellen Aufwand und ggf. Indikatoren für die erfolgreiche Umsetzung zu unterstützen. Die Aufgabe konnte in den meisten Arbeitsgruppen nur mit einem weiteren, eigenständig organisierten Treffen erfüllt werden.

Im dritten Teil mit der 3. Sitzung der kooperativen Planungsgruppe (14.05.2012) erfolgte die übergreifende Abschlussberatung zum erstellten Maßnahmenkatalog. Die Sitzung fand ausschließlich im großen Plenum statt. Zu Beginn wurde die Tabelle vollständig durchgearbeitet. Es wurden nochmals Hinweise und Kommentare aufgenommen. Abschließend wurde um Meinungen zur bisherigen Vorgehensweise und Anregungen für den weiteren Prozess gebeten und diskutiert. (Den Maßnahmenkatalog finden Sie ab Seite 80 im Bericht zur Sportentwicklungsplaung).


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